Biografie

Martin Ebbertz, geboren 1962 in Aachen, aufgewachsen in Prüm (Eifel), studierte in Freiburg, Münster und Frankfurt am Main Germanistik, Geschichte und Philosophie. Nebenbei war er Fensterputzer, Mitarbeiter eines ländlichen Kulturamts (als Vermessungsgehilfe und Grenzsteinsetzer), Flohmarkthändler, Antiquar und Mitherausgeber der Literaturzeitschrift „Am Erker“. In Münster trat er auf mit dem literarisch-musikalischen Programm „Gegen den Strich“, in Frankfurt überzeugte und gewann er im Wettbewerb „Jeder darf mal“ der Romanfabrik – einem Vorläufer des Poetry-Slams. Nach einem Jahr als Lehrer in Frankreich lebte er als freier Schriftsteller zunächst in Frankfurt, dann fünf Jahre in Thessaloniki und 15 Jahre in Boppard am Rhein. Seit 2015 lebt und arbeitet er wieder in Frankfurt und in Offenbach am Main. Martin Ebbertz schreibt für Kinder und Erwachsene.

 

Interview mit Martin Ebbertz

Fragen der Klasse 4b aus Großenaspe

1. Seit wann arbeiten Sie als Autor?

Mein erstes Kinderbuch ist 1992 erschienen. Ungefähr seit der Zeit arbeite ich (beruflich) als Autor. Aber mit Schreiben habe ich schon viel früher begonnen, mit etwa zehn Jahren.

2. Sprechen Sie außer Französisch und Griechisch noch andere Sprachen?

Einigermaßen Englisch. Und natürlich Deutsch.*

3. Wie sind Sie auf die Idee gekommen Bücher zu schreiben?

Es hat mir Spaß gemacht, mir Geschichten auszudenken und aufzuschreiben.

4. Fällt es Ihnen leichter für Kinder oder für Erwachsene zu schreiben?

Eigentlich gleich, aber ich schreibe mehr für Kinder als für Erwachsene.

5. Haben Sie noch andere Hobbys außer dem Schreiben?

Lesen natürlich. Wandern, Radfahren, Boulespielen, Kochen (und essen).

6. Welche Bücher lesen Sie selbst gerne?

Zu meinen Lieblingsbüchern gehören „Michel in der Suppenschüssel“, „Lukas, der Lokomotivführer“ – oder auch ein weniger bekanntes Buch: „König Hänschen der Erste“ von Janusz Korczak.**

7. Haben Sie Kinder?

Ja, zwei (erwachsene) Kinder.

8. Können Sie außer Schreiben noch etwas anderes besonders gut?

Hmm, vielleicht vorlesen.

9. Gibt es Bücher von Ihnen auch in anderen Sprachen?

Ja, „Der kleine Herr Jaromir“ ist auf Niederländisch, Englisch und Chinesisch erschienen.

10. Lesen Sie Ihre Bücher im Radio auch selber vor oder werden sie von anderen gelesen?

Hin und wieder habe ich selbst vorgelesen, aber meistens werden die Texte von ausgebildeten Sprechern oder Schauspielern gelesen.

* naja, ehrlich gesagt ist Deutsch die einzige Sprache,  in der ich fast immer sagen kann, was ich sagen möchte, und nicht immer wieder mal sagen muss, was ich sagen kann.

** hier habe ich Bücher genannt, die ich als Kind gerne gelesen habe (und auch heute noch mag). König Hänschen heißt in neueren Übersetzungen König Maciuś.

Martin Ebbertz